Besuch auf der Teefarm

Teefelder
Teefelder

Am Morgen ging ich wie meistens am Morgen nach drauseen, um alle zu grüssen und zu sehen, was es zu helfen gibt. Also half ich Wakariuki und Denis- einem der Arbeiter hier- beim Kühe und Hühner füttern, mit Gummistiefeln montiert, versteht sich ;) Danach fasste ich Exercie-books ein, so wie wir schon gestern etwa 100 Büchlein eingefasst haben. Um 11 Uhr begann dann auf einer nahegelegenen Teefarm eine Führung an der Marianne, Kaja und ich teilnahmen. Neben uns 3 waren noch 4 wahrscheinlich extreeeem reiche Briten, von Indien ausgewandert, dabei. Sie waren hier auf einer Hochzeit und sind nun noch einige Tage hier. Während der Zeit in der sie schon hier waren, hat ihr Sohn schon sehr viel von Kenia gesehen; das heisst er war auf einer normalen Safari, auf einer Reitsafari und beim Polospielen. Ich fragte mich, ob er überhaupt auch nur irgendetwas vom wahren Leben hier gesehen hat...
Die Frau, der die Teefarm gehört, war auch eine Britin die schon hier aufgewachsen ist. Diese paar Stunden auf der Teefarm waren ein Abstecher in ein europäisches Leben mit einem Cup of Tea, veeery british :) Hier gibt es sehr viele Teefarmen, da Kenia neben Kaffe vorallem Tee exportiert. Die Pflücker müssen ziemlich schnell arbeiten, da sie pro Kilo Teeblätter am Tag bezahlt werden. Die Besten schaffen es auf 100 Kilo am Tag, was dann einem Tageslohn von etwa 7 Franken entspricht... Hier weiss man eindeutig, was harte Arbeit ist.

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