Nairobis Flughafen on fire

Da ich am Abend zuvor ziemlich lange bei Mama Joy im Haus sass und redete und später mit Marianne und Jonny eine Art Frühstück mitten in der Nacht ass, blieb ich am Morgen ein wenig länger liegen. Auch das regnerische und neblige Wetter war nicht gerade motivierend zum aufstehen und die Kälte ausserhalb des Bettes war auch nicht gerade einladend. Trotzdem schaffte ich es irgendeinmal aufzustehen und so half ich Wakariuki beim Kartoffeln schälen, bevor es dann mit Leah ab auf den wöchentlichen Besuch in Limuru auf den Markt ging. Wie immer konnten wir überall Früchte probieren, unter anderem auch meine erste gelbe Passionsfrucht. Als wir zurück kamen, erzählte mir Rebekka (eine Dänin die momentan mit ihrem Mann hier ist und vor 4 Jahren auch 3 Monate bei maisha mema war), dass der Flughafen von Nairobi seit dem frühen Morgen brannte und sie ihn geschlossen hätten auf unbestimmte Zeit. Mein erster Gedanke galt meinem Flug in 2,5 Wochen zurück in die Schweiz für die Hochzeit meiner Schwester und im ersten Moment war ich geschockt. Doch schon ziemlich bald stellte sich heraus, dass bis dahin wohl wieder alle internationalen Flüge verkehren werden und sonst gäbe es immer noch die Möglichkeit nach Mombasa zu gehen und von dort zurück zu fliegen. Als die Kinder dann später von der Schule kamen, half ich einem der Jungen beim Schuhe putzen, da diese täglich geputzt werden müssen. So waren wir dann dort und wuschen mit den anderen Kindern und tanzten und sangen. Ich liebe es immer wieder zu sehen, wie schon die kleinen Kinder ein Gefühl für Rythmus haben und sich nicht scheuen von ganzem Herzen zu singen.

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