Limuru by Motorbike

Obwohl wir normalerweise am Mittwoch zu Fuss bis nach Tigoni gehen, waren Mama Angela und ich an diesem Mittwoch einfach zu faul, also fragten wir Mwangi, ob er uns bringen könnte. So fuhren wir zu dritt auf einem Töff (hier ist es irgendwie ganz normal mehrere Menschen ungeschützt auf einem Motorbike anzutreffen) bis nach Limuru. Auch wenn ich gerne mit den Matatus unterwegs bin, würde ich am liebsten immer mit dem Töff gehen... Wie normalerweise starteten wir im Getreideladen. Dort hat es eine Frau Namens Virginia, die schon seit der ersten Woche meinen Namen weiss und mich immer schon von weitem sieht und ruft. Da wir dieses Mal mehr kaufen mussten als die anderen Male, tanzten Virginia und ich ein wenig, während Mama Angela die Bestellung machte. Da die Menschen dort alle irgendwie so offen sind, waren wir schlussendlich nicht die einzigen, die halb auf der Strasse am herumtanzen waren ;) Als wir dann zu Hause in der Sonne sassen und unser Mittagessen assen, sagte Mama Angela, sie möchte einmal Haut tauschen. Immer wenn sie mit mir unterwegs sei, interessiere sich niemand für sie, aber alle grüssen mich und wissen meinen Namen. Einerseits hat es manchmal wirklich Vorteile, weiss zu sein aber es hat auch die andere Seite, dass man einfach immer als Fremde angesehen wird...


 

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