Von Zuhause zurück nach Hause

Nach 10 Tagen in der Schweiz, vollgepackt mit Emotionen und einer wunderschöner Hochzeit meiner ältesten Schwester, aber auch mit dem komischen Gefühl irgendwo zwischen 2 Welten zu leben, kam ich gestern Abend wieder in meinem 2. Zuhause „Maisha Mema“ an. Die herzlichen Umarmungen und die lachenden Gesichter liessen mich sofort gut fühlen und als ich an diesen orgen erwachte und die Koffer auspackte, war es irgendwie, als wäre ich gar nicht weggewesen. Ich hatte einen Koffer gefüllt mit Kleidern gebracht und ziemlich viel Schokolade. Also schaute ich mit Mama Angela welche Kleider welchem Mädchen passen würden und sie waren unglaublich dankbar dafür… Als ich nach draussen kam um Mama Joy und Janet zu grüssen, kam mir Michael (der kleine Junge) lachend entgegen gerannt, rief meinen Namen auf seine Art (Gangina oder so J) und sprang mir in die Arme. Es war extrem berührend zu sehen, wie sehr er sich darüber freute, dass ich zurück war. Am Nachmittag sass ich dann draussen in der Sonne mit Leah und Janet und wir lösten wieder einmal Mais vom Kolben, in der Küche lief der Radio und ich genoss es einfach nur. Auch wenn die Tage in der Schweiz noch so schön waren, entspannen konnte ich mich nicht wirklich und deshalb genoss ich es umso mehr einfach draussen zu sitzen, zu reden, ein wenig
zu arbeiten und einfach nichts richtig denken zu müssen oder mich gestresst zu fühlen. Als dann die kleineren Kinder von der Schule kamen, die am Abend zuvor
schon im Bett waren und mich in der Küche sahen, riefen sie im Chor meinen Namen
und rannten mich beinahe um…

Kommentar schreiben

Kommentare: 0