Nairobi Town

Kurz nach 6 klopfte es schon an meinem Fenster und Richard stand draussen vor meinem Zimmer. Ich hatte den Kindern versprochen sie zur Schule zu bringen und er hatte wohl Angst, dass ich nicht genug früh aufstehen würde. J So ging ich mit ihnen den Weg zur Schule, wo sie unbedingt wollten, dass ich in jedem ihrer Klassenzimmer vorbei ging, um ihre Mitschüler zu grüssen. Es war ziemlich berührend zu sehen, wie aus beinahe jedem Fenster einige Kinder schauten und mich grüssten. In solchen Momenten wird mir immer wieder bewusst, dass hier Weisse immer noch als sehr speziell und selten angesehen werden. Danach genoss ich es richtig in der Morgensonne zurück zu joggen und rund um mich praktisch keine Geräusche… Da ich auf ein Reisebüro musste, gingen wir kurz darauf los in die Stadt. Bis hier war ich noch nie  richtig im Stadtzentrum und daher genoss ich es, auch mal diese Seite von Nairobi zu sehen. Dort im Zentrum gingen wir auf eines der höchsten Gebäude, von wo aus man über die ganze Stadt sehen konnte. Man konnte ziemlich genau sehen, wo der Businessteil aufhörte und die eher gefährlichen Stadtteile begannen… Aber sicher ist man hier sowieso nirgends; in der  Nacht von Samstag auf Sonntag ist jemand auf unser Grundstück eingebrochen und hat unser Schaf gestohlen! (Das Schaf hat uns hier eigentlich sowieso nichts gebracht und ich fand es beinahe schon lustig, dass jemand nur eines Schafes wegen eingebrochen ist…)

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