Neue Hoffnung

Am Morgen kam Jonny von Norwegen nach Hause und da ich ihn seit der Abreise in die Schweiz nicht mehr gesehen hatte, freute ich mich sehr ihn zu treffen. Kurz darauf gingen Patricia und ich dann los nach Soweto, doch auf unserem Weg dorthin, legten wir noch einen kurzen Stopp im Zuhause des Fahrers Njuguna ein. Er wollte mir schon lange einmal seine 2-jährige Tochter vorstellen, die sich freute als wir dort auftauchten. auch seine Mutter freute sich extrem und wieder einmal mehr, war ich von der kenianischen Gastfreundschaft überwältigt. Seine Frau Ruth bediente uns mit Tee und Omletten und er zeigte  uns Fotos von seiner ganzen Familie. Wir Schweizer könnten uns echt ein Stück von den Kenianern abschneiden :)
Als wir dann in Soweto ankamen, konnten wir kurz darauf wieder los, um auf einen Hausbesuch zu gehen. Wir besuchten die Familie von Brigitte, deren Mutter noch vor 2 Monaten in extrem schlechtem Zustand war (blogpost vom 08.08.13). Am Freitag hatte sie endlich eine Tochter geboren (in ihrem Haus und ohne jegliche ärztliche Unterstützung...) und wir waren alle, inklusive Teacher Albert, richtig enzückt von dem kleinen und wunderschönen Wesen. Und es war allgemein einfach so schön zu sehen, wie viel besser es der Mutter ging. Ich wünsche mir für diese Familie echt einfach nur das Beste... Zurück im Clubhouse wagte ich es dann, das Essen dort zu nehmen, obwohl sie mich gewarnt hatten, da man nie weiss, woher das Wasser kam und wie hygienisch es war und wir Weissen hätten schwächere Magen. Irgendwie habe ich es aber ohne grosse Nebenwirkungen überstanden. Am Nachmittag halfen wir dann vor allem wieder unterrichten, was dieses Mal um einiges weniger anstrengend war als letztes Mal ;)

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Kommentare: 2
  • #1

    Anja (Mittwoch, 02 Oktober 2013 10:12)

    jöööööööö wie härzig isch de das!!! <3

  • #2

    Joana (Mittwoch, 02 Oktober 2013 12:21)

    Jööö eifach Zuckersüess.!Schön dases dere Frou widr besser geit!