Mama Joy`s "upcountry"

 

Da wir am Abend noch ziemlich lange auf waren, ging es schon nach 5 kurzen Stunden Schlaf wieder los. Mama Joys Bruder hatte vor 8 Monaten ein Mädchen bekommen und wir hatten schon lange geplant, seine Familie und ihre Eltern auf dem Land einmal zu besuchen. Also gingen wir mit den anderen mit dem Bus mit in die Stadt (da sie in die Church gingen) und nahmen dann von dort ein Matatu Richtung Muranga. Schwerbeladen mit Geschenken stiegen wir dann dort aus und zu Fuss ging es weiter bis zum Haus ihrer Eltern durch die noch erträgliche Hitze des Vormittages. Sie zeigte uns wo sie zur Schule ging und erzählte, wie sie normalerweise die wirklich weite Strecke (und es ging auf und ab) barfuss nach Hause rennen mussten, um hoffentlich etwas zum Mittagessen zu bekommen… Auf unserem Weg zeigte sie uns auch, wo sie täglich nach der Schule Wasser holen mussten und Patricia und ich fanden beide, dass wir uns ein solches Leben wirklich nicht vorstellen könnten. Dann kamen wir endlich bei ihren Eltern an und die Umgebung war wunderschön. Wie es Kenianer so auf sich haben, waren auch ihre Eltern extrem gastfreundlich und wollten ja nicht, dass wir auch nur irgendetwas in der Küche halfen beim Kochen. Also machten wir es uns im Haus gemütlich oder spazierten herum und machten Fotos. Nach dem Essen gingen wir Avocados und Baumtomaten pflücken und verliessen dann irgendeinmal den Ort wieder gleich schwer beladen mit frischen Früchten J Auf dem Rückweg besuchten wir noch kurz einen ihrer Cousins, der vor 2 Monaten ein Mädchen bekommen hat und auch dort wurden wir noch einmal herzlich in Empfang genommen und uns wurden frische Früchte serviert, unter anderem auch Äpfel und man bedenke, dass dies hier eine der teuersten Früchte ist, die sich die meisten nur seeeehr selten leisten…  Als wir am Abend wieder zu Hause ankamen, waren wir alle erschöpft und voll mit neuen Eindrücken.

 

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