Lake Naivasha

Am Donnerstag ging es dann weiter von Masai Mara nach Naivasha, eine Ortschaft die an einem See liegt. Nach einigen Stunden Fahrt, kamen wir in unserem Ziel und nach dem einchecken, gingen wir an den See, wo wir in ein kleines Boot stiegen. Schon die Fahrt über den See zur Crescent Island war unglaublich schön. Der Wasserspiegel ist in den letzten Jahren ziemlich gestiegen, deshalb ragen aus dem seichten Wasser überall Bäume heraus, durch die wir uns hindurchschlängelten. Auf den Baumkronen hatten sich beinahe hunderte von Vögel niedergelassen und ihre Nester gebaut. Im Wasser genossen Nilpferde die Nachmittagssonne. Auf der Insel angekommen, bekamen wir einen Führer, der mit uns über die Insel spazierte. Wir waren weit und breit die einzigen Menschen neben vielen Wildtieren, wie Giraffen, Zebras, Gnus und Gazellen, die in aller Ruhe grasten. Die Farben waren sehr intensiv und die Landschaft eine wunderschöne Kulisse. Ich glaube nicht, dass ich je an einem friedlicheren Ort gewesen bin und hätte dort noch weitere Stunden bleiben können. Ein wunderschöner Sonnenuntergang krönte den Abschluss des Tages. Am Freitag machten wir uns auf den Weg zu einem Park namens Hellsgate. Dort stiegen wir in eine Schlucht herunter, die den Arbeitsweg darstellt für viele Masaimänner, die in Hellsgate arbeiten. Wie am Tag zuvor waren wir die einzigen Menschen, was es noch viel eindrücklicher machte. Als wir wieder herausgeklettert waren, gingen wir zu einem anderen See namens Green Crater Lake. Dort tümmelten sich hunderte von Flamingos im Wasser, die sich anscheindend von Nichts aus der Ruhe bringen liessen. Am Samstag traten wir den Heimweg an nach Tigoni, wo meine Eltern zum ersten Mal auf all die süssen Kinder und die lieben Mitarbeiter von Maisha Mema trafen. Auch wenn die Safari noch so schön gewesen war, war es ein gutes Gefühl wieder zurück zu sein, so Kinder können einem schön extrem fest ans Herz wachsen :)

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